In den ersten Wochen und Monaten nach der Schlüsselübergabe (Dem Neubeginn entgegen) ging es vor allem in der unteren Etage voran. Dafür gab es unzählige Gründe: Es war einfacher einzuräumen, da keine Stufe im Weg war. Vor der Studio-Tür gab es keine Baustelle wie im dritten Stock. Und vor allem musste erst einmal alles wieder zusammengesammelt und die Schreibtische eingerichtet werden. Danach sollte es in dem Bereich erst einmal gemütlich werden (Das neue stocubo Lowboard im Studio – endlich haben Vinyls und Bildbände wieder einen Platz). Das hatte Priorität und passierte deshalb fast ausschließlich im unteren Geschoss. (Mit Argon Audio ist jetzt wieder guter Sound ins Studio eingezogen.)
Vielleicht lag es aber auch daran, dass das Projekt „neue Studio-Küche“ etwas mehr Vorbereitung und Planung brauchte.
Eine neue Küche musste her
Die alte Studio-Küche, die ich vor zehn Jahren beim Einzug selbst eingebaut hatte, hatte zwar den Tornado überlebt, aber nicht die anschließende Sanierung. Also musste eine neue her. Sie sollte zum Meetingtisch passen und gleichzeitig etwas Besonderes werden.
Wie es der Zufall in den vergangenen Jahren wollte, lernte ich Julian Eckes kennen. Mit ihm mache ich nicht nur unseren gemeinsamen Kalender „Snapshots from Cologne“, sondern auch das ein oder andere Projekt – hin und wieder, wenn es unsere Zeit zulässt.
Diese Projekte bedeuten mir immer sehr viel, weil sie für mich unglaublich bereichernd sind und ich unzählige Dinge von diesem Typen lernen kann. Nicht selten diskutieren wir über Details, nur damit ich am Ende doch seiner Intuition folge.
So war es schlussendlich auch bei der neuen Studio-Küche.
Denn zu meinem großen Glück hatte Julian Lust und Zeit, mich bei diesem Projekt mit all seinem Know-how, seiner Kreativität und vielem mehr zu unterstützen.



Ein absolutes Unikat
Und so haben wir jetzt ein absolutes Unikat als Küche. Mit der passenden Beleuchtung, viel Stauraum – und endlich wieder einem Ort, an dem gekocht, gegessen, diskutiert und gemeinsam gearbeitet werden kann.
Zuletzt war es aufgrund der anhaltenden Hitze im Dachgeschoss noch viel zu warm, als dass wir diesen Ort gebührend nutzen konnten. Doch das wird sich jetzt schon bald ändern.


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